Selbst bei gesunder Lebensführung kann niemand den Umweltgiften ausweichen. Jeder Mensch ist mit mehreren Chemikalien belastet.

Wissenschaftliche Schätzungen sprechen davon, dass 75-95% der Krebsfälle durch Umweltgifte ausgelöst und beschleunigt werden. Die Schulmedizin ignoriert diese Tatsache völlig und behandelt die Patienten rein symptomatisch. Dies hat zur Folge, dass immer häufiger Patienten mit gefährlichen Medikamentencocktails behandelt werden, ohne dass die Ursache der Erkrankung erkannt oder behoben wird.

Wolfgang Prawda, der Autor des Buches "Endlager Mensch" war selbst an Krebs erkrankt. Er ist sich sicher: mit seinen heutigen, in dem Buch dargestellten Kenntnisse und entsprechenden Prophylaxe hätte man die Erkrankung vermeiden können.

Seit 30 Jahren Erfahrung in eigener Praxis, Schwerpunkt Stoffwechselerkrankungen.

Seit 15 Jahren spezialisiert auf Diagnose und Therapie von Schwermetall-Belastungen.

Vorträge im In- und Ausland



Ein Kapitel aus dem o.a. Buch

Gewässer

80% aller Krankheiten in den Entwicklungsländern sind nach Ansicht der WHO auf sauberes Trinkwasser zurückzuführen. Die kfw-Entwicklungsbank berichtet in Ihrem Report "Wasser lebensnotwendig und knapp" von Februar 2008, dass weltweit 1,1 Milliarden Menschen ohne sauberes Trinkwasser leben, rund 2,6 Milliarden Menschen nicht über angemessenen sanitäre Einrichtungen verfügen und täglich 6.000 Kinder durch unsauberes Trinkwasser und mangelhafter Hygiene sterben mehr als 2 Millionen Kinder pro Jahr!

Viele Entwicklungshilfeprojekte zielen daher darauf ab, den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen und die Abwasserentsorgung zu verbessern - eine nie endende Sisyphusarbeit insbesondere in den Slumgebieten der Großstädte und den wasserarmen Gebieten der Erde. Diese Wassermangel-Hygieneprobleme kennen wir in Europa nicht - in der Regel sind die Regenmengen ausreichend für die Bewässerung der Landwirtschaftlichen Flächen, das Trinkwasser kommt in der benötigten Menge aus der Leitung, und für die Abwässer gibt es Kläranlagen auf dem neuesten Stand der Technik.

Die bereits eingeleiteten Gewässerschutzmaßnahmen zeigen Wirkung: In ehemals extrem verschmutzten Flüssen können wieder Fische angetroffen werden, die dort früher ausgestorben waren. So galt z.B. der Main in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts als biologisch tot, und es waren dort nur noch fünf Fischarten zu finden, wohingegen es heute wieder ca. 40 Fischarten sind.

Können wir uns also beruhigt zurücklehnen? Sind unsere Gewässer und unsere Trinkwasserversorgung so gut wie es scheint?

Wanderer in den Alpen nutzen oft die Gelegenheit, einen Schluck frisches Wasser aus einem Bergbach oder einem hohen gelegenen Bergsee zu nehmen - in dem sicheren Gefühl, das das Wasser so nahe an der Quelle noch nicht verunreinigt sein kann. Allerdings beruht dieses Gefühl auf einem Trugschluss: Schweizer Forscher fanden in den Fischen aus den Bergseen hohe Konzentrationen von Umweltgiften - darunter auch einige des längst verbotenen "Dreckigen Dutzends". Folgeuntersuchungen zeigten, dass diese Umweltgifte über die Atmosphäre ins Regenwasser und auf diesem Weg ins Gletschereis gelangt sind und beim Abschmelzen der Gletscher freigesetzt werden.

In unseren Binnengewässern finden sich nach wie vor Pestizide und Düngemittel, Industriechemikalien und Schwermetalle, in letzter Zeit zunehmend auch Rückstände von Medikamenten.

In der EU sind ca 3.000 verschiedenen Wirkstoffe in Gebrauch; in Deutschland werden davon ca 6.500 Tonnen pro Jahr verkauft. Zusätzlich werden Nutztiere von Tierärzten mit weiteren ca 2.500 Tonnen Pharmaka versorgt, wobei die Wirkstoffe, die im bei der intensiven Tierhaltung genutzten Tierfutter enthalten sind, noch nicht mitgerechnet.

Schätzungen zufolge wird 1/5 dieser Medikamente überhaupt nicht eingenommen. Es werden also ca. 1300 Tonnen Medikamentenwirkstoffe ungenutzt "entsorgt ". Viele davon landen im Hausmüll oder werden einfach über die Toilette gespült.

Doch auch nach der Einnahme sind die Wirkstoffe nicht einfach verschwunden, denn bis zu 95% der eingenommenen Wirkstoffe werden vom Patienten wieder ausgeschieden. Da selbst die modernsten Kläranlagen diese Rückstände nicht vollständig entfernen können, gelangen sie in die Gewässer. Die Veterinärprodukte gelangen über Gülle und Tier-Mist in den Boden und über das Sickerwasser in das Grundwasser. So ist es nicht verwunderlich, dass sich inzwischen auch Arzneimittelrückstände im Trinkwasser nachweisen lassen.

Unser Trinkwasser wird aus Oberflächen- und Grundwasser gewonnen. Es wird in modernen Filteranlagen gereinigt. Trotzdem können noch Schadstoffe enthalten sein. Für diese Schadstoffe wurden Grenzwerte festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen. Für jede dieser Substanz geht man davon aus, dass sie in der Restkonzentration dem Menschen nicht schaden kann - es gibt allerdings noch keinerlei Erkenntnisse darüber, wie sich die Mischung der vielen verschiedenen gleichzeitig enthaltenen geringen Dosen auf unsere Gesundheit auswirken.

Die Wasserwerke versichern uns, dass sie sauberes und gesundes Trinkwasser liefern. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass unser Trinkwasser mit den besten technischen Mitteln gefiltert und gereinigt wird - das Wasser muss in Rohrleitungen transportiert werden. Es ist bekannt, dass es bei Verwendung von Bleirohren, verzinkten Stahlrohren und den vielen Mischbatterien verwendeten Messinglegierungen zu erhöhten Bleiwerten im Trinkwasser kommen kann, bei Kupferleitungen zu erhöhten Kupferwerten, und aus PVC-Rohren kann das toxische Dibutylzinn (DBT) in unser Trinkwasser gelangen.

Fazit: Wir trinken kontaminiertes Wasser, kochen und duschen mit

kontaminiertem Wasser - auch in Europa.